Einkaufstouren im Ausland

Für viele Menschen ist es geradzu ein Hobby, für Einkäufe ins Ausland zu fahren. Wer in der Nähe einer Grenze wohnt und somit keine langen Fahrten hinnehmen muss, kann im Ausland das eine oder andere Schnäppchen machen. Man nehme nur einmal das Beispiel Polen. Das Angebot ist hier vergleichbar mit dem in Deutschland, allerdings kosten die Produkte und Dienstleitungen nur einen Bruchteil der Summen, die hierzulande verlangt werden. In anderen Ländern sind es nicht die extrem niedrigen Preise, die hier locken, sondern das Angebot an sich, also die Waren, die es hierzulande nicht gibt.

Einkaufstouren sind nach wie vor ein beliebter Spass für viele Bundesbürger.  Man reist mit dem Auto ins nahe Ausland, einfach um zu shoppen und kehrt mit Schnäppchen beladen heim.  Wer im grenznahen Gebiet wohnt und vielleicht in Österreich, der Schweiz oder in Dänemark arbeitet, nutzt seine Kurzaufenthalte im Ausland auch für Einkäufe. Das vereinte Europa hat hier Vorteile mit sich gebracht, besonders in Bezug auf die Währung und auf die Einfuhr von Gütern. Für die Bürger Europas ist das Produkt- und Dienstleistungsangebot gestiegen. Vorbei die Zeiten, in denen an der Grenze jeder kontrolliert wurde, dank des Schengen-Abkommens entfallen solche Kontrollen.

Vorbei auch die Zeiten, in denen vor dem Einkauf erst der Umtausch der Währung stand, weil mit der Deutschen Mark nicht eingekauft werden konnte. Eine Ausnahme ist die Schweiz, in der nicht mit dem Euro bezahlt werden kann. Selbst bei Indentgeschäften wird der Wert in Euro zwar ausgewiesen, angegeben sind die Preise allerdings in Schweizer Franken, und da gegenwärtig die meisten Produkte in der Schweiz teurer sind als in Deutschland,  kaufen Grenzgänger Schweiz zur Zeit bevorzugt zu Hause ein. Im Gegenzug sind  organisierte Einkaufstouren von eidgenössischem Verbrauchern in grenznahen deutschen Geschäften und Supermärkten der grosse Renner.